Die Zukunft der Region hängt von der Infrastruktur ab 

18.06.2017, dK
Die Zukunft der Region hängt von der Infrastruktur ab 
Quelle: CDU
von links:
Parlamentarische Staatssekretär Norbert Barthle
CDU-Bundestagskandidat Axel Müller
August Schuler MdL
Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp
 

Breitband wird immer wichtiger als Standortfaktor. Darin sind sich der Parlamentarische Staatssekretär Norbert Barthle und CDU-Bundestagskandidat Axel Müller einig. Deshalb werde im Wahlkreis Ravensburg die Breitbandversorgung noch stärker in den Fokus rücken, kündigte Müller beim jüngsten Besuch des Staatssekretärs aus dem Berliner Bundesverkehrsministerium an.

Auf Einladung des CDU Bundestagskandidaten Axel Müller war Staatssekretär Norbert Barthle, MdB aus dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur zu einem Informationsbesuch in Ravensburg. In einer Diskussionsrunde von zahlreichen Bürgermeistern sowie Vertretern der Hochschule Ravensburg/Weingarten, an der sich auch die Abgeordneten Waldemar Westermayer MdB und August Schuler MdL sowie Fachbeamte des Landratsamtes, beteiligten, informierte Staatsekretär Barthle im Detail über die Förderprogramme des Bundes in den Bereichen Breitbandausbau und Elektromobilität. Im Anschluss stellten Vertreter der TWS deren Unternehmen und dessen Engagement in beiden Bereichen vor.

Flächendeckende Breitbandversorgung

Der Bund mache Ernst mit der Internetförderung im ländlichen Raum und öffne die Bundeskasse zur Unterstützung der Planungs- und Beratungsleistungen für Gemeinden und Kreise um moderne Breitbandkonzepte zu erarbeiten. Staatsekretär Barthle wies auf das Ziel der Bundesregierung einer flächendeckenden Breitbandversorgung mit einer Internetleistung von 50 Megabit/Sekunde bis 2018 hin, betonte aber zugleich, dass man mit zusätzlichen Anstrengungen bereits in einigen Teilen des Landes im Gigabitbereich angekommen sei. Mit Blick auf das autonome Fahren, das zur Datenkommunikation das leistungsfähigere Mobilfunknetz 5G benötige, machte er deutlich, dass hier weitere Anstrengungen notwendig sind. Schon heute, erklärte Barthle, sei das milliardenschwere Bundesförderprogramm für schnelles Internet ein „Riesenerfolg“. Aktuell stehen vier Milliarden Euro für den flächendeckenden Ausbau der schnellen Netze zur Verfügung, außerdem gibt es zusätzliche Fördermittel des Landes, die sich in diesem Jahr bereits auf knapp 140 Millionen Euro summieren. Staatsekretär Barthle betonte, dass bislang kein Förderantrag mangels Geldmittel zurückgewiesen habe werden müssen. Eine einzelne Maßnahme könne mit mindestens 10.000 und höchstens 1 Million Euro unterstützt werden. 

Zweckverband Breitband

Der Vorsitzende des Zweckverbandes Breitband im Landkreis Ravensburg, Bürgermeister Oliver Spieß aus Fronreute, berichtete über die Arbeit des Verbandes, dem 35 Gemeinden im Landkreis angehören. Der Bundespolitiker begrüßte das gemeinsame Engagement, um an den Fragen der Infrastruktur intensiver arbeiten zu können und nach Fördermitteln Ausschau zu halten. Der Bundesverkehrswegeplan 2030 biete der Region zudem gute Zukunftsperspektiven Das sei ein geeigneter Ansatz, um die Schlagkraft der Kommunen in der Infrastruktur zu erhöhen, kommentierte Barthle. 

Breitband sei nicht nur für die gewerblichen Unternehmen im ländlichen Raum immens wichtig, sondern habe sich auch zu einem wichtigen Kriterium bei der Wohnortwahl von jungen Menschen und Familien entwickelt. „Es geht ganz wesentlich um die Steigerung der Standortqualität und den Erhalt der Attraktivität des ländlichen Raums“, so Axel Müller. 

Förderung der Elektromobilität 

Im zweiten Teil der Veranstaltung stand das Thema Elektromobilität im Mittelpunkt. Hier überbrachte Staatsekretär Barthle die gute Nachricht, dass der Bund den Ausbau der Ladestationen mit 350 Millionen Euro fördert, entlang der Autobahnen würden in Kürze über 400 Ladestationen entstehen, auch werde man alsbald in die Fläche investieren. Barthle wies auf die zahlreichen Fördermöglichkeiten beim Kauf eines Elektrofahrzeugs hin, die insbesondere für Dienstfahrzeuge der öffentlichen Hand, die mit gutem Beispiel vorangehen solle, von Interesse seien. 

B 30-Baustellenbesichtigung

Im Anschluss an die Veranstaltung informierte sich Verkehrs-Staatssekretär Norbert Barthle  auf der B 30-Baustelle zwischen Weißenau und Oberzell über den Fortgang der Arbeiten. Bis 2018 wird der erste Teil des Bauabschnitt VI, bis 2019 der gesamte (VI.) Bauabschnitt der B 30 Umgehung Ravensburg für den Verkehr freigegeben!