Ortsvorstand Ravensburg im Austausch mit dem DRK Kreis- und Ortsverband Ravensburg

03.02.2017, cS
Ortsvorstand Ravensburg im Austausch mit dem DRK Kreis- und Ortsverband Ravensburg

Gleichstellung der Ehrenamtlichen, Flüchtlingshilfe und leistungsstarkes Ehrenamt sind Gesprächsthemen

Eine gute Politik für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt zu machen, ist nur möglich, wenn man ihre Anliegen und Bedürfnisse kennt, so der neue Mitgliederbauftragte, Christoph Sitta. Dem im September 2016 neu gewählten Vorstand des CDU-Ortsverbandes Ravensburg ist es daher auch weiterhin ein großes Anliegen, mit den Ravensburgern bzw. ihren Vereinen und Institutionen in Kontakt zu treten. Den Auftakt der Gesprächsreihe 2017 bildete jetzt ein intensiver Austausch mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Ravensburg.


Gerhard Krayss, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbands Ravensburg, informierte über die Organisationsstruktur des Verbandes und beleuchtete die zwei Säulen „Hilfsorganisation“ und „Wohlfahrtsverband“, in denen das Rote Kreuz vielfältige Angebote für die Menschen aller Generationen in und um Ravensburg bietet. Ein Schwerpunkt des Gesprächs bildete der Austausch von Erfahrungswerten im dynamischen Verlauf der Flüchtlingssituation. Die Kompetenzen aus einem komplexen Hilfeleistungssystem, die das DRK hier eingebracht hat, zusammen mit einem bemerkenswerten bürgerschaftlichen Engagement haben dazu beigetragen, die Ausnahmesituation in Ravensburg zu meistern. Dennoch wurden auch Probleme deutlich, auf die die Politik auf lokaler und auf Bundesebene Antworten formulieren muss.


Von 75.000, ehrenamtlich geleisteten Stunden wusste Alfred Bosch, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Ravensburg zu berichten. Beeindruckt zeigte sich das Vorstandsteam des CDU-Ortsverbandes von diesem Engagement, sei es bei Sanitätsdiensten, im Tafel- oder Kleiderladen. „Als starker Partner der Stadt und mit ihrem außerordentlichen Einsatz für die Bürgerinnen und Bürger Ravensburgs, verdienen die Ehrenamtlichen die Unterstützung der lokalen Politik“, waren sich Gabi Messarosch, Vorsitzende des CDU-Ortsverbands Ravensburg, und ihre Vorstandskollegen einig.


Darüber hinaus versicherte das CDU-Vorstandsteam zwei konkrete Anliegen über ihre Mandatsträger und innerparteilicher Gremien in Bund und Land auf den Tisch zu bringen. Auf landespolitischer Ebene gilt es die Ehrenamtlichen aller Hilfsorganisationen gleichzustellen. Es darf keinen Unterschied machen, ob die Ehrenamtlichen als Feuerwehrler, Rotkreuzler oder mit der DLRG zum Einsatz fahren. Im Bund dürfen die Mittel für den Katastrophenschutz nicht weiter gekürzt werden, sondern bedarfsbezogen auf einem Niveau fixiert werden, das den Anforderungen entspricht. Dies ist ebenfalls ein wichtiger Baustein im Bereich der inneren Sicherheit neben der polizeilichen Ausstattung. Bei größeren Schadenslagen muss die Politik sicher sein, dass alle eingesetzten Hilfsorganisationen und ihre Ehrenamtlichen schlagkräftig zum Wohle der Bevölkerung agieren können.