KOB sichert Zukunft der Obstregion Bodensee-Oberschwaben

10.02.2017, dK
KOB sichert Zukunft der Obstregion Bodensee-Oberschwaben
Quelle: August Schuler
von links:
MdL August Schuler, Dr. Ulrich Mayer, parlamentarische Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch, Dr. Manfred Büchele,
 
- Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch besucht Stiftungseinrichtung des Landes und der Region -

KOB sichert Zukunft der Obstregion Bodensee-Oberschwaben

- Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch besucht Stiftungseinrichtung des Landes und der Region -

 

Einen Informationsbesuch stattete die parlamentarische Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch, MdL aus dem Ministerium für Ländlichen Raum und  Verbraucherschutz zusammen mit ihrem Abgeordnetenkollegen August Schuler (Wahlkreis Ravensburg-Tettnang) dem Kompetenzzentrum Obstbau-Bodensee (KOB) in Bavendorf (Stadt Ravensburg) ab. Beide Abgeordnete der CDU Landtagsfraktion konnten sich einmal mehr über die betriebswirtschaftlich hervorragend geführte Stiftung, sowie über die wissenschaftliche und für die Obstregion nachhaltige Arbeit der 2001 gegründeten Einrichtung überzeugen. Staatssekretärin Gurr-Hirsch, eine langjährige Förderin des KOB machte auf dem Weg zur Kabinettssitzung in Brüssel via Flughafen Friedrichshafen eine Zwischenstation in Bavendorf.

 

Förderung des Obstanbaus in der Region Bodensee - Oberschwaben  

Geschäftsführer Dr. Manfred Büchele und sein Stellvertreter Dr. Ulrich Mayr präsentierten die Aufgaben der Stiftung an der Nahtstelle zwischen Wissenschaft und Praxis.  Die privatrechtliche Stiftung wird von mehreren Partnern getragen wie dem Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz, der Universität Hohenheim, den Landkreisen Bodensee, Konstanz und Ravensburg, sowie von mehreren Obst-Erzeugerorganisationen.

Stiftungszweck ist die Förderung des Obstbaus in der Region Bodensee-Oberschwaben und damit auch der Erhalt der gewachsenen Kulturlandschaft. 

 

Praxisorientierte Forschung  

Ein zentrales KOB-Thema ist zum einen die an den Standort gebundene grundlagenorientierte Forschung. Zum anderen soll durch anwendungsorientierte Untersuchungen und Beratung, aber auch durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Einrichtungen anderer Obstbau-Regionen (etwa dem "Alten Land" bei Hamburg,  in Südtirol, Österreich und der Schweiz) die Umsetzung der Forschungsergebnisse in die obstbauliche Praxis gefördert werden. Das KOB hat nicht nur ein europäisches Netzwerk sondern über Jahre internationale Kontakte aufgebaut und viele gemeinsame Projekte umgesetzt. Dazu kommt ein Schaugarten mit über 40 Obstsorten, der sich von der Öffentlichkeit eines regen Besuches erfreut. 

 

Staatssekretärin: Lob für das erfolgreiche Schulfrucht-Programm  

Einen weiteren Aufgabenzuwachs erhielt das KOB etwa durch das erfolgreiche "Schulfrucht-Programm" für Baden-Württemberg (seit 2010) und neue Forschungen in einem Öko-Quartier. Über 80.000 Kinder werden wöchentlich mit frischem Obst und Gemüse versorgt und lernen so die Wertschätzung für heimische Lebensmittel. Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch: "Das von der EU wesentlich geförderte Schulfrucht-Programm ist mir persönlich ein großes Anliegen. Kinder und Jugendliche erfahren den hohen Ernährungswert unserer heimischen Obstsorten. Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Ernährungs-Führerschein an unseren Schulen in Baden-Württemberg."