Die Bahnstadt in Ravensburg wächst weiter

25.08.2015, aS
Die Bahnstadt in Ravensburg wächst weiter
Quelle: Siegfried Heiss
Vorstandssprecher Arnold Miller begrüßte die Gäste der Bahnstadt-Exkursion auf dem Dach des Neubaus der Raiffeisenbank Ravensburg eG (von links): Stadtverbandsvorsitzender August Schuler, stellv. Aufsichtsratsvorsitzender Eugen Abler, Arnold Miller, Wirtschaftsförderer Andreas Senghas
und Aufsichtsratsvorsitzender Helmut Grieb
 

Im Rahmen des CDU Sommerprogrammes 2015 konnten die über 50 Teilnehmer der „Bahnstadt-Exkursion“ einen ersten Blick in den Neubau der Raiffeisenbank Ravensburg eG werfen. Dazu hatte Vorstandssprecher Arnold Miller eingeladen. Zuvor hatte der Wirtschaftsförderer der Stadt Ravensburg, Andreas Senghas souverän und informativ an mehreren Stationen die neuesten Entwicklungen in der Bahnstadt erläutert.

In einer ersten Station erläuterte Senghas das neue Studentenwohngebäude an der Georgstraße, das mit dem Slogan „iLive - Junges, studentisches Wohnen in Ravensburg“ für 16  Studentenappartements wirbt. Angeboten werden Studentenappartements von 20 – 40 qm, dazu entstehen überdachte Fahrrad- Abstellplätze und 36 Tiefgaragenplätze. Angestrebt wird die Fertigstellung zur Jahreswende 2015/16. Weitere Stationen waren die Neugestaltung des Bahnhofvorplatzes, des Zentralen Omnibus-Bahnhofes (ZOB), der durch den Gemeindeverband Mittleres Schussental neu gestaltet wird, der Neubau des AOK-Gebäudes und die gelungene Sanierung des ehemaligen Hauptpostgebäudes mit seiner neuen Gastronomie.

Auf großes Interesse der Teilnehmer stießen die Informationen zu zwei geplanten Appartement-Hotels – zum einen durch die Sanierung des ehemaligen WLZ-Gebäudes, zum anderen durch einen Neubau auf dem Gelände des ehemaligen „Hotel Hildenbrand“ gegenüber dem Bahnhof. Beide Projekte  streben im Frühjahr 2016 einen Baubeginn an. Kurz vor der Fertigstellung steht inzwischen die „Kiedaisch-Schule“ für  Physiotherapie und die Ergotherapie mit sieben Klassenzimmern und mehreren Therapie-Ausbildungsräumen. Diese wird von Bad Waldsee nach Ravensburg verlegt und soll ebenfalls im Winterhalbjahr 2016/16 eröffnen.

Zum Abschluss der Bahnstadt-Exkursion konnte CDU-Stadtverbandsvorsitzender August Schuler den Gästen noch eine Überraschung bieten. Vorstandssprecher Arnold Miller hatte zur Besichtigung des Neubaus der Raiffeisenbank Ravensburg eG eingeladen. In der zukünftigen Empfangshalle erläuterte Miller dazu die Daten und Fakten.  Ca. 3.300 qm werden von der Raiffeisenbank selber genutzt, ca. 1.100 qm stehen dem künftigen Mieter „Volksbank Weingarten eG“ zur Verfügung. Es entstehen 49 Tiefgaragenplätze, 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden künftig im Neubau ihren Arbeitsplatz finden. Am neuen Verwaltungssitz Ravensburg werden insbesondere die internen Abteilungen der Bank zusammengeführt, so Arnold Miller. Nach der 2012 erfolgten Fusion der Raiffeisenbanken Ravensburg und Vorallgäu sollen weitere Synergieeffekte erzielt werden. Miller betonte vor allem, dass alle 11 Standorte und Geschäftsstellen erhalten bleiben sollen. „Wir wollen weiterhin in der Fläche für unsere 27.000 Kunden vor Ort eine hervorragende Beratung und Dienstleistung anbieten.“ Im 4. Quartal sollen die Bankmitarbeiter einziehen können und zu Jahresbeginn 2016 will die Raiffeisenbank das neue Bankhaus für ihre Mitglieder und Kunden öffnen. Damit setzt die Raiffeisenbank in Altstadtnähe und zentraler  Lage einen attraktiven städtebaulichen Akzent mit hochwertigen Arbeitsplätzen.