Einweihung des Denkmals zur Erinnerung an Flucht und Vertreibung

26.09.2015, gM
Einweihung des Denkmals zur Erinnerung an Flucht und Vertreibung
Quelle: Siegfried Heiss
 

Einladung zu einer öffentlichen Veranstaltung der Stadt Ravensburg

von 1945 bis 1960 sind mehr als 6.000 Menschen nach Ravensburg gekommen, die in Folge des Zweiten Weltkriegs durch Flucht und Vertreibung ihre Heimat verloren haben. Der größte Teil der Heimatvertriebenen stammte aus Ostpreußen, Pommern, Schlesien, aus dem Sudetenland, Westpreußen und Danzig oder waren Donauschwaben und Sathmarer Schwaben. Im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts waren es zahlreiche Deutsche aus Ungarn und Russland, die als Spätaussiedler nach Deutschland und Ravensburg migriert sind.

Anlässlich 70 Jahre Kriegsende, 65 Jahre Charta der Heimatvertriebenen und 25 Jahre Deutsche Einheit möchte die Stadt Ravensburg mit einem Denkmal „Flucht und Vertreibung“ an das Schicksal von Heimatvertriebenen, Flüchtlingen und Aussiedlern erinnern.

Zur feierlichen Einweihung des Denkmals am Freitag, dem 2. Oktober,

16 Uhr am Platz Ecke Alfons-Maurer-Straße/Rümelinstraße in der Weststadt läd die Stadt Ravensburg Sie herzlich ein.

Bei der Einweihung spricht neben den Unterzeichnern auch der Vorsitzende des baden-württembergischen Landesverbandes des Bunds der Vertriebenen Arnold Tölg . Die Veranstaltung wird durch Nelly Mack musikalisch umrahmt. Anschließend ist Gelegenheit zum Gespräch bei einem kleinen Umtrunk.

Über weitere Spenden für das Denkmal (Spendenbeleg erfolgt durch die Stadt) würden wir uns freuen: Stadt Ravensburg – Stichwort Spende Mahnmal „Flucht, Vertreibung“ bei der Kreissparkasse Ravensburg:

(BIC) SOLADES1RVB  (IBAN) DE45650501000480000206

(Text aus dem Einladungsbrief der Stadt Ravensburg der Oberbürgermeister)