Jahreshauptversammlung Ortsverband Eschach

10.03.2016, bB
Jahreshauptversammlung Ortsverband Eschach
Quelle: privat
von links: Bernhard Rückgauer (stv. Vorsitzender. CDU Eschach), August Schuler, Landtagskandidat, Bundestagsabgeordneter Waldemar Westermayer, Glen Fugel (stv. Vorsitzender CDU Eschach), Markus Brunner (Vorsitzender CDU Eschach)
 

Bei der Jahreshauptversammlung  der CDU Eschach konnte  Ortsvorsitzender Markus Brunner neben vielen Mitgliedern auch den Landtagskandidaten August Schuler und den Bundestagsabgeordneten Waldemar Westermayer begrüßen. In seinem Jahresbericht verwies Markus Brunner auf eine konstruktive Arbeit im Ortsverein und in den politischen Gremien, wobei er lobend hervorhob, dass Vorstand und die CDU- Fraktion der Ortschaftsräte zu Beginn dieses Jahres bei einer gemeinsamen Klausur ihre inhaltliche Arbeit und die Zusammenarbeit auf eine neue Grundlage gestellt hätten. So wurden in einem Masterplan Inhalte der Arbeit neu formuliert, ein Organigramm mit Zuständigkeiten entwickelt und eine Jahresterminplanung der Aktivitäten festgelegt. Bernhard Rückgauer, stellvertretender Vorsitzender des Ortsvereins begleitete diesen Entwicklungsprozess und stellte Details vor. So soll es künftig regelmäßige Ideentreffs geben, an denen Mitglieder und interessierte Bürger ihre Vorstellungen zu kommunalen Themen einbringen können. Weiterhin sind auch schon dieses Jahr zwei politische Frühschoppen mit übergreifenden Themen und kompetenten Referenten geplant. Auch der CDU-Stammtisch soll nun künftig wieder öffentlich stattfinden. Kassier Eberhard Haug stellte die Kassenlage vor und erhielt von den Kassenprüfern die Bestätigung einer korrekten Kassenführung.

Bundestagsabgeordneter Waldemar Westermayer berichtete über die aktuelle Politik in Berlin. Das Thema Flüchtlinge wurde kontrovers diskutiert. Die CDU setze sich für das Asylrecht für Flüchtlinge ein, aber auch dafür dass weitere Länder als sichere Herkunftsstaaten bewertet werden. Westermayer berichtete auch über die Verkehrsplanung und dass der Molldietetunnel in die Planung kommen werde, jedoch die Umsetzung noch Jahre dauern werde. Die Energiewende wurde wegen Veränderungen in der EEG-Umlage diskutiert mit Blick auf die nicht ausgebrannten Brennstäbe oder auch wegen der verstärkten Nutzung von Kohlekraftwerken, die mehr Radioaktivität in die Umgebung abstrahlen als Kernkraftwerke. Westermayer, auch Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung setzt sich für einen fairen Handel und Umgang mit Ländern in Afrika und Lateinamerika ein, kritisiert dass importierte Kohle aus Kolumbien nach Deutschland eingeführt wird, was zudem auch nicht zu einer guten Umweltbilanz beitragen würde.  Im lebhaften Gesprächsaustausch wurde das geplante Freihandelsabkommen TTIP nicht nur positiv bewertet und auch ein Einsatz für mehr sozialen Wohnungsbau gefordert.

August Schuler, Landtagskandidat setzt sich für eine geschlossene CDU ein, denn es gelte die bestehende Landespolitik von Grün-Rot abzuwählen. Er fordert ein Ende der Bürger-Bevormundung durch die aktuelle Landesregierung. Schuler setzt sich für eine starke Vertretung Oberschwabens in Stuttgart, für eine ideologiefrei Bildungspolitik und den Erhalt der bewährten Realschulen und Gymnasien und die Stärkung der Polizei ein, sowie für den Ausbau der Verkehrswege, insbesondere für den Molldiete-Tunnel.