MdB Schockenhoff: Gute Lage jetzt auch für Langzeitarbeitslose und Ältere nutzen
Aufschwung der Konjunktur ist Motor für den Arbeitsmark
05.07 2010, Ulrich E. Bohn
Bildnachweis: Dieter Schütz / pixelio.de
Ravensburg - „Der Aufschwung der Konjunktur wird auch immer stärker zu einem Motor mit Lauflaufqualitäten für den Arbeitsmarkt. Diese positive Entwicklung mit dem landesweiten Bestwert der Arbeitslosenquote von 3,4 Prozent im Landkreis Ravensburg ist auch das Ergebnis der unionsgeführten Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik zur Überwindung der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise", so kommentiert der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Andreas Schockenhoff die aktuellen Arbeitsmarktzahlen. Und die wirtschaftlichen Vorzeichen stehen für das zweite Halbjahr durchhaus positiv.
„Ich sehe aufgrund der wirtschaftlichen Erholung gute Chancen, in diesem Jahr im Landkreis Ravensburg bei der Arbeitslosigkeit unter die Drei-Prozent-Marke zu rutschen, was dann einer Vollbeschäftigung gleich käme", dankt Schockenhoff vor allem den Familien- und Mittelstandsbetrieben in der Region, die trotz schwieriger Lage in den letzten Monaten an eine Besserung geglaubt und an ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern festgehalten und diese nicht gekündigt haben. Auch die Programme der Bundesregierung haben gewirkt, so der stellvertretende Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Das gelte für die Kurzarbeiterregelung ebenso wie für zum Teil immer noch laufenden Konjunkturpakete.
„Nun muss es auch möglich sein, angesichts der fast 1.400 neu gemeldeten freien Stellen im Juni, fast 500 mehr als vor einem Jahr, vor allem die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen und älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern erfolgreich zu verstärken", fordert Schockenhoff alle Beteiligten auf, „die gute Lage zu nutzen".
Die Arbeitslosenquote sank im Arbeitsmarktbezirk Ravensburg auf 3,4 Prozent (4,7 Prozent im Landesdurchschnitt und 7,5 Prozent im Bundesdurchschnitt). Damit bleibt Ravensburg mit deutlichem Abstand Spitzenreiter in Baden-Württemberg, gefolgt von den Arbeitsagenturen Schwäbisch Hall (3,8 Prozent) sowie Ulm, Tauberbischofsheim, Nagold und Lörrach mit jeweils 4,2 Prozent.
CDU und CSU werden sich weiter für eine wirkungsvolle, effektive und nachhaltige Gestaltung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente stark machen, um auch den Menschen in Langzeitarbeitslosigkeit bessere Perspektiven zu geben, versichert MdB Schockenhoff. Dabei müsse aber am Sparpaket festgehalten werden, damit der Haushalt in den kommenden Jahren nach den außergewöhnlichen Rettungsmaßnahmen wieder auf ganz solide Beine kommt.
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