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Region Bodensee-Oberschwaben durch Engagement starker Partner landesweit mit den meisten Schulfruchtprojekten

Landwirtschaftsminister Rudolf Köberle MdL: Erfreuliche Bilanz - „Obst und Gemüse bisher für rund 60.000 Kinder an 180 Schulen und 130 Kindergärten im Land“

12.07 2010, Ulrich E. Bohn

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Landwirtschaftsminister Rudolf Köberle MdL: Erfreuliche Bilanz - „Obst und Gemüse bisher für rund 60.000 Kinder an 180 Schulen und 130 Kindergärten im Land“ | >Bildnachweis: Heiss Obst schmeckt auch in flüssiger Form recht gut: Bei der Vorstellung des EU-Schulfruchtprogrammes von links: Landrat Wölfle aus dem Bodenseekreis, Minister Rudolf Köberle MdL und der Ravensburger Oberbürgermeister Daniel Rapp.
Bildnachweis: Heiss
 

(ubo) - „Investitionen in Bildung, Gesundheit und in eine bedarfsgerechte Ernährung der Kinder gehören zu den wichtigsten und sinnvollsten Aufgaben einer Gesellschaft. Mit der Teilnahme am Schulfruchtprogramm der Europäischen Union bekennt sich Baden-Württemberg zu diesem wichtigen Auftrag", sagte der baden-württembergische Minister für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Rudolf Köberle MdL, am Samstag (10. Juli 2010) anlässlich der Vorstellung des EU-Schulfruchtprogramms im Rahmen des Landeskinderturnfestes in Ravensburg.


„Das Land setzt sich seit vielen Jahren aktiv für eine vielseitige und bedarfsgerechte Ernährung von Kindern ein. Das Schulfruchtprogramm ist ein weiterer Schritt auf diesem Weg", betonte Köberle. Baden-Württemberg sei eine der wichtigsten Obst- und Gemüseanbauregionen Deutschlands. „Es ist deshalb ein wichtiges Anliegen der Landesregierung, Kinder möglichst früh mit Obst und Gemüse, besonders auch aus der eigenen Region, vertraut zu machen."


Allerdings könne mit dem von der EU bereitgestellten Geld nur die Hälfte der Kosten gedeckt werden. Die Kofinanzierung der EU-Beihilfe für den Kauf und die Verteilung des Obstes und Gemüses müsse durch Dritte erbracht werden. Dies könnten sowohl Eltern, Schulträger, Fördervereine oder auch Sponsoren sein. „Der Erfolg des Schulfruchtprogramms ruht auf zahlreichen Schultern. Das Programm steht und fällt mit der Beteiligung und dem Engagement der Schulen, der Schulträger, der heimischen Obst- und Gemüsewirtschaft, des Fruchthandels sowie privater Initiativen und Geldgeber", erklärte Minister Köberle. In der Region Bodensee-Oberschwaben sei man in der glücklichen Lage, dass man mit der EnBW als Sponsor und mit dem Kompetenzzentrum Obstbau in Bavendorf als Fruchtlieferant zwei besonders schlagkräftige Partner für das Schulfruchtprogramm habe finden können.


„Die EnBW unterstützt das Schulfruchtprogramm im Landkreis Ravensburg und im Bodenseekreis. Die heutige Veranstaltung in Verbindung mit dem Landeskinderturnfest zeigt, dass man positive Energie durch gesunde Ernährung und Bewegung erreichen kann. Für mich steht außer Zweifel, dass die Motivation zu einem obst- und gemüsereichen Lebensstil über die Erziehung erreicht wird. Das Schulfruchtprogramm leistet hier einen wichtigen Beitrag", betonte Walter Böhmerle, Vorstandsmitglied der EnBW Regional AG.


„Nach dem landesweiten Start im März lief das Projekt auch in der Region Bodensee-Oberschwaben sehr gut an. Geliefert werden von uns Qualitätsfrüchte mit regionalem und saisonalem Bezug. Da die Kinder die ganze Vielfalt von Obst kennen und schätzen lernen sollen, gibt es zwischendurch auch Bananen oder Nektarinen", sagte der Geschäftsführer des Kompetenzzentrums Obstbau in Bavendorf, Dr. Manfred Büchele. Das Kompetenzzentrum sehe sich als wichtiger Partner für die Schulen und Kindergärten der Region. In Bavendorf sei man offen für weitere am Schulfruchtprogramm interessierte Einrichtungen. Sehr gerne könnten sich Schulen oder Kindergärten bei Manfred Büchele melden.


„Die bisherige Bilanz ist mehr als erfreulich. Bislang nehmen landesweit rund 180 Schulen und 130 Kindergärten mit insgesamt 60.000 Kindern am EU Schulfruchtprogramm des Landes teil", sagte Köberle.
Neben dem Aufwand der Geldgeber und der Schulfruchtlieferanten sei dieser Erfolg vor allem dem Einsatz vieler Lehrerinnen und Lehrern, aber auch zahlreichen Eltern zu verdanken. „Neue Projekte kommen laufend hinzu. Die Zahlen belegen, dass der baden-württembergische Weg zur Realisierung des EU-Schulfruchtprogramms der Richtige ist", betonte Köberle. Baden-Württemberg setze bei der Umsetzung des Schulfruchtprogramms auf die Integration aller gesellschaftlichen Kräfte. Dies habe den Vorteil, dass sich die handelnden Akteure vor Ort sehr gut mit den Projekten identifizieren würden und oftmals eigene und sehr kreative Wege zur Schulfruchtversorgung der Kinder einschlagen würden.


Weitere Informationen zu den Themen Ernährung sowie Obst- und Gemüseanbau sind auf der Internetseite des Ministeriums für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz unter www.mlr.baden-wuerttemberg.de zu finden.


Detaillierte Informationen zum Schulfruchtprogramm sind auf der Internetseite www.schulfrucht-bw.de abzurufen. Dorthin können sich auch am EU-Schulfruchtprogramm interessierte Einrichtungen wenden.
Unter www.obstbau-kompetenzzentrum.de finden sich detaillierte Informationen zur Arbeit des Kompetenzzentrums Obstbau Bavendorf.


 

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