CDU Stadtverband Ravensburg
Home Kontakt & Impressum Drucken
AktuellesFraktionParteiNominierung BundestagMitglied werden
Termine Nachrichten Bildberichte
 
 
» http://www.cdu-ravensburg.de

Diplomat und Investmentbanker.

Botschafter der Vereinigten Staaten in Deutschland, Philip D. Murphy, auf Einladung von Dr. Andreas Schockenhoff in Ravensburg

19.06 2012, Quelle:Wikipedia/Wikileaks

zurück zur Nachrichtenübersicht zurück zur Übersicht
Botschafter der Vereinigten Staaten in Deutschland, Philip D. Murphy, auf Einladung von Dr. Andreas Schockenhoff in Ravensburg | >Bildnachweis: Siegfried Heiss Dr. Andreas Schockenhoff, „Russlandbeauftragter“ der Bundesregierung, mit dem amerikanischen Botschafter in Deutschland, Philip D. Murphy, vor dem Schwörsaal in Ravensburg.
Bildnachweis: Siegfried Heiss
 

Philip D. Murphy ist seit 2009 Botschafter der Vereinigten Staaten in Deutschland.


Quelle: Wikipedia:


"Murphy machte 1979 an der Harvard University einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften (A.B. in Economics) und 1983 an der Wharton School der University of Pennsylvania einen M.B.A. Von 1993 bis 1997 leitete Murphy das Frankfurter Büro von Goldman Sachs, wo er für die Aktivitäten in Deutschland, der Schweiz und Österreich sowie in den damals aufstrebenden Volkswirtschaften Mitteleuropas verantwortlich war. Von 1997 bis 1999 war Murphy Präsident von Goldman Sachs (Asien). Insgesamt arbeitete er 23 Jahre bei Goldman Sachs, wo er eine Reihe von hochrangigen Positionen innehatte, bevor er 2003 Senior Director des Unternehmens wurde, was er bis zu seinem Ausscheiden 2006 blieb.


Im Zuge der Veröffentlichung von Depeschen US-amerikanischer Botschaften durch WikiLeaks und die Presse ab dem 28. November 2010 musste Murphy sich mit der Auswirkung der Affäre auf die deutsch-amerikanischen Beziehungen befassen. Die Depeschen enthielten u.a. offene Einschätzungen über deutsche Politiker. So soll er etwa die Bundeskanzlerin unter Anspielung auf die materialabweisende Beschichtung von Bratpfannen als „Angela Teflon Merkel" charakterisiert haben. Murphy rechtfertigte die Berichte als normale diplomatische Arbeit. Man rede miteinander, lerne sich kennen, vertraue sich, teile Einschätzungen. Er sei „unglaublich wütend" auf denjenigen, der das Material heruntergeladen habe. Seine Leute hätten „nichts falsch gemacht" und er werde sich „für nichts entschuldigen, das sie gemacht haben". Am 5. Dezember 2010 entschuldigte sich Murphy für das Leck wie folgt: „Ich bin wirklich erschüttert und wütend, dass dieses Leck entstanden ist. Und ich entschuldige mich überall dafür." Forderungen nach seiner Abberufung wies er zurück."


 

zurück zur Nachrichtenübersicht zurück zur Übersicht
 
Direkt zur Seite
© CDU Ravensburg